Unveröffentlichter Roman · Erste Leserunde
Ein Mädchen ist tot.
In seiner Geschichte
lebt es weiter.
Ein Antiquar steht unter Mordverdacht. Seine Verteidigung ist eine Geschichte, in der sein Ankläger zum Teufel wird.
Kostenlos · Direkt im Browser, als PDF oder EPUB
Der Roman
Wer eine Welt erfindet,
kann sich darin
unschuldig machen.
In einem Berliner Bücherkeller lebt ein Mann, den alle nur den Schatten nennen. Als ein Mädchen stirbt, findet er sich seinem Psychiater gegenüber. Doktor Tallar verlangt ein Geständnis. Der Schatten beginnt zu erzählen.
In seiner Geschichte lebt Hilda weiter. Der Arzt wird zum Gegenspieler, Berlin zum Schauplatz einer drohenden Apokalypse. Alte Bücher, Dämonen und Erinnerungen liefern das Material für eine Welt, in der der Schatten seine Schuld loswerden könnte.
Doch Tallar hört zu. Er unterbricht, schreibt mit und setzt den Erzähler unter Druck. Zwischen den beiden wächst eine Geschichte, der man folgen möchte – und der man misstrauen muss.
Eintritt in den Bücherkeller
Hier beginnt
die Geschichte.
Kapitel 1: Der Schatten
Die ersten sechs Kapitel stehen vollständig und unverändert als Leseprobe bereit.
Zu einer Zeit, als die Almstadtstraße Grenadierstraße hieß, roch es dort nach Essig und vergorenem Abfall. Außen an den Mietskasernen führten Treppen hinunter in Kohlenkeller. Kohlenkutscher schütteten ihre Fracht auf den Gehsteig, von wo die Briketts durch Schächte in die Kohlenbunker geschaufelt wurden. An den Türen jener Keller baumelten Schiefertafeln. Auf diesen war etwa „Brot“, „Butter“, „Konserven“ und so weiter auf deutsch oder jiddisch zu lesen. An einem dieser Abstiege hielt ein Hund Wache, der mit einer Eisenkette an einen Eisenzaun gefesselt war. Vor anderen Eingängen schwitzten runde Großmütter auf wackligen Schemeln und verbreiteten üble Laune. Sie bedurften keiner Ketten, ihre Behäbigkeit bannte sie an den Ort.
In dem Keller, den der Hund bewachte, verbarg sich ein Bücherantiquariat. Der Buchhändler hatte auf sein Schild an der Tür einen Vers aus Dantes Inferno gekritzelt.
Ihr, die ihr eintretet, laßt alle Hoffnung fahren!
Das Schriftbild verriet einen mit Delirium tremens gestraften Alkoholiker.
Aus dem Anfang von Kapitel 1
Die Fortsetzung steht in der Leseprobe.
Die erste Leserunde
Lies ihn.
Glaub ihm.
Wenn du kannst.
Ich suche bis zu 30 Leser, die sich auf TEUFELSHAUCH einlassen. Mich interessiert, wo euch der Roman hineinzieht, wann ihr dem Schatten misstraut und was nach der letzten Seite bleibt.
In den Text hinein.
Lies die ersten sechs Kapitel kostenlos. Du brauchst dafür weder ein Konto noch eine Anmeldung.
Willst du weiterlesen?
Schreib mir eine E-Mail oder eine Nachricht auf Instagram. Wir stimmen deine Teilnahme und dein bevorzugtes Format ab.
Dein Eindruck zählt.
Für die vereinbarte Runde bekommst du das vollständige Manuskript kostenlos. Auch ein Abbruch mit kurzer Rückmeldung hilft. Eine öffentliche Rezension wird nicht erwartet.
Der erste Button öffnet dein E-Mail-Programm. Du kannst auch direkt an leser@teufelshauch.de schreiben.
Was mich an deiner Rückmeldung interessiert
An welcher Stelle wolltest du unbedingt weiterlesen? Wo hat sich dein Bild einer Figur verändert? Was hat dich aus der Geschichte herausgebracht? Es gibt keine erwartete Antwort. Deine Rückmeldung bleibt privat; eine Veröffentlichung einzelner Aussagen erfolgt nur nach deiner Zustimmung.
Für Verlage und Lektorate
Ein Manuskript.
Zwei Gegenspieler.
Eine umkämpfte
Wirklichkeit.
Der Schatten erzählt, um sich zu entlasten. Sein Psychiater greift in die Erzählung ein. Aus diesem Konflikt entwickelt sich ein Roman, in dem historische Stadtwelt, Schauerliteratur und die Herstellung von Erinnerung ineinandergreifen.
Die erste Leserunde begleitet die Suche nach einem Verlag. Exposé und vollständiges Manuskript stehen für die Prüfung auf Anfrage zur Verfügung.
- Titel
- Teufelshauch
- Untertitel
- Einsichten eines Mörders
- Autor
- Sven Lachhein
- Form
- Literarischer Schauerroman
- Aufbau
- 97 Kapitel in drei Teilen
- Status
- Abgeschlossen, unveröffentlicht
Direkter Kontakt: leser@teufelshauch.de
